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Geschrieben von: Administrator   

Lahnfahrt


 

Diesmal haben wir eine längere Tour unternommen. In der Zeit vom 23. – 26.06.2011 waren wir

mit den Eisenbahner und zwei Jugendlichen, die nicht dem Verein angehörten, zur Lahn gefahren. Wir hatten noch nie eine Schleusentour mitgemacht hatten und so wollten wir gerne an der Fahrt teilnehmen. Da die Wettervorhersagen nicht sehr gut waren, hatten wir bei der Ankunft auf dem Campingplatz des ESV Limburg das Glück, dass noch einige Zimmer in

dem Jugendheim frei waren und wir diese in Beschlag nehmen konnten. Insgesamt waren wir 20 Personen. Zwei Ehe-paare waren mit ihren Campingbussen angereist. Nachdem die Zimmer aufgeteilt und die persönlichen Sachen untergebracht waren, wurden die Anhänger abgeladen und das Essenszelt aufgebaut. Nach einer kurzen Stärkung ging es zur Kubacher Kristallhöhle. Die 347 Stufen in die Tiefe und wieder nach oben waren nicht unbedingt einfach zu meistern. Hier machten sich bei einigen der Teilnehmer doch die Zigaretten und das Gewicht bemerkbar Es war für alle sehr interessant und auch die anschließende Besichtigung des Museums hat sich gelohnt. Zurück am Campingplatz wurde gegrillt, Salat geschnitten und nach dem gemeinsamen Essen noch aufgeräumt und gespült. Am nächsten Tag wurde nach dem gemeinsamen Frühstück die erste Schleußenfahrt von 23 km angetreten. Trotz Regen und etwas Gewitter hatten wir auch das Glück längere Sonnenabschnitte zu haben. Die Fahrt im Zweier war sehr anstrengend, aber auch sehr lustig. Zum Beispiel sorgte

das Boot von Michael mit Simon für große Aufmerksamkeit. Da Michael das vierfache Gewicht von Simon mit an Bord brachte, hatte das Boot hinten, wo Michael saß, tiefen Niedergang, so dass Simon zuerst gar nicht mitpaddeln konnte. Nachdem wir Simon mit einem Kissen versorgt hatten, lief die Teamarbeit besser. Leicht hatte er es mit Michael nicht, da dieser Musik hörte und diese auch noch wie ein Teddybär mit brummte oder etwas falsch mitsang. Aber als dies konnte Simon nicht erschüttern und er war während der vier Tage einfach gut drauf und brachte uns immer wieder herzlich zum Lachen. Nach dem Svenja und ich uns ganz gut auf einander

eingestellt hatten, konnten wir die Fahrt auch genießen. Das ein oder andere Wettrennen zwischen den Booten fand auch statt. Bei den Schleusen hatten die Kinder großen Spaß daran, die Schleusenwände hoch zu klettern und die Tore zu öffnen und wieder zu schließen. Unser Ziel war der Anlegeplatz an unserem Campingplatz. Der Tag war sehr anstrengend und so waren alle froh, dass es am Abend Nudeln mit Gehacktessoße und Salat gab, was schnell fertig war. Da das Jugendheim direkt an den Bahngleise

                

lag, hatten wir zuerst Bedenken gehabt, dass wir hier überhaupt richtig schlafen können. Aber da die Tage doch recht anstrengend waren, konnten wir dort ganz gut schlafen. Auch der nächste Tag fing verregnet an und es ging Richtung Limburg. Auf dieser Fahrt kamen wir auch an der Burg Runkel vorbei, die wir am letzten Tag besichtigen wollten. Hier machten wir unterhalb der Burg Rast und gingen auf dem Festplatz am Wehr Pommes essen. Anschließend wurde die Fahrt fortgesetzt und nach 16 km kamen wir am Ziel an. Dort legten sich die Zweier vom Eisenbahner Verein mit dem Achtercanadier an und der Zweier mit Uwe und Jenny verlor die Schlacht und fanden sich in der Lahn wieder. Nachdem alle gerettet und das Material verstaut war, ging es zurück zum Campingplatz. An diesem

Abend wurde wieder gegrillt und alle waren sehr schnell unter vielem Lachen in den Betten verschwunden. Am nächsten Tag wurden nach dem Frühstück die Hänger mit dem Material beladen und wer Lust hatte schloss sich der Truppe an, die noch die Burg Rumpel besichtigen wollten. Simon und einige Kinder freuten sich sehr, da sie noch nie eine Burg von innen gesehen hatten. Es gab viel zu entdecken und die Be-sichtigung lief sehr harmonisch ab. Da diese vier Tage mit den Kindern sehr schön waren und


alle beim Fertigmachen des Essens und Spülen fleißig mitgeholfen hatten, haben wir uns zum Schluss an einer Eisdiele mit einem Eishörnchen bei den Kindern für ihr super Verhalten bedankt. Anschließend wurden die Fahrgemein-schaften zusammengestellt und schon ging es wieder Richtung Heimat. Durch die Hilfe der Eisenbahner hatten wir unser Material schnell verstaut, konnten die Kinder nach Hause bringen und hielten auf der Fahrt zu unserer Wohnung fest: diese Fahrt hatte sich gelohnt.

 

Vielen Dank noch einmal an alle Beteiligten, es hat Spaß gemacht.

Mit sportlichem Gruß

Marianne

 

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